Mittwoch, 31. Mai 2017

Früher war alles besser... auch im Freibad...

von Thomas Heck...

Die Freizeitgestaltung im Sommer meiner Kindheit war recht simpel gehalten. Für einen Eintrittspreis von 1,50 DM gab es 2 Becken, ein kleines Becken gefüllt mit dem Pisse aller Kinder der Umgebung des Schwimmbades, das große Becken abgeschmeckt mit dem Urin inkontinenter Rentner. 

Den Ausbruch der Cholera konnte nur durch das stündliche Ergänzen des Pisswassers mit einem Mix aus verschiedenen chemischen Kampfstoffen erfolgreich entgegengetreten werden. Dem Geschmack und dem Geruch tat es keinen Abbruch. Unvergessen waren die Bademeister mit dem Auftreten und dem Charakter eines Aufsehers eines Konzentrationslagers, die mit Argusaugen gelangweilt und ölig tiefgebräunt auf den Wachtürmen stationiert jedwegen Versuch von Spaß im Wasser bereits im Ansatz mit bellenden Kommandos unterdrückten und daher von uns "Kapos" genannt wurden.


Heute ist alles anders. In Berlin sind jetzt im Mai bei Rekordtemperaturen über 30 Grad immer noch 9 der 26 Berliner Freibäder geschlossen. Personalmangel. Und man habe sich mit dem Wetter verschätzt. Auf die dann doch heiße Wetterlage hätte man nicht schnell reagieren können: "Es müssen unter anderem aufwändig Wasserproben genommen werden – und die Laborergebnisse lagen an dem Wochenende noch nicht vor". Früher war hat doch alles besser... auch im Freibad.



Merkel befiel, wir folgen Dir... nicht wirklich...

von Thomas Heck...

Nordkoreanische Verhältnisse mitten in Europa. Ikone des Westens, Führerin der freien Welt, Mutter der Nation. Merkel befiel, wir folgen Dir... Der deutsche Journalismus überschlägt sich förmlich in einem Hurra-Journalismus, den man in Deutschland nur zu Zeiten des Nationalsozialismus oder einer DDR-Diktatur kannte. Der deutsche Journalismus ist geistig in Nordkorea angekommen. Und der Leser reibt sich verwundert die Augen, denn so gänzlich unbeschadet, wie uns die Mainstream-Presse die Auftritte Merkels verkaufen will, hat die dicke Kanzlerin die letzte Woche eben nicht überstanden. Trump sei Dank.


Was sagt die WELT?


In der vergangenen Woche glänzte die Kanzlerin als inoffizielle Führerin der freien Welt. Man kann sich schwer vorstellen, dass die Mehrheit der Deutschen jetzt noch Wechselstimmung spürt. 

Martin Schulz hadert. Ein Kabarettist mit SPD-Parteibuch und ehemaliger Kanzlerkandidat fällt über ihn her, ein gähnend linker Politologe pflaumt ihn in einer Talkshow an, und Umfragen kennen gerade nur eine Richtung: nach unten. Der noch vor Kurzem „Heiliger Martin“ titulierte Chef der Sozialdemokratie wirkt dünnhäutig.

Angesichts der Bilder und Sätze, die gerade von Merkel in der ganzen Welt verbreitet werden, scheint er gar zu schrumpfen. Beim G-7-Gipfel in Taormina drängelten sich die Macher der freien Welt um die Kanzlerin, allen voran die Politpopstars Emmanuel Macron und Justin Trudeau suchten ihre Nähe. Merkel, die routinierteste der Staatschefs, gibt die Chefin.

Die Exegese von Merkels Bierzeltreden übernehmen die großen amerikanischen Medienmarken. Der nicht unproblematische Aufruf für mehr europäisches, aber auch nationales Selbstbewusstsein war sicherlich kein Wahlkampfmanöver (wie bei ihrem leichtfüßigen Vorgänger Schröder), aber er könnte dennoch den Ton setzen für den Endspurt im Wahlkampf.

Ein impuls-pointillistischer Staatsmann wie Trump und eine tantig radikalisierte Theresa May lassen die Show-Asketin Merkel noch heller strahlen. Hinzu kommt die brummende Wirtschaft und der Beifang konjunktureller Hochebenen wie grassierende Vollbeschäftigung und fast hysterische Kauflaune im Inland.



Seelenruhig studiert Merkel die Pfauentänze

Merkels Aura lässt auch einen Trudeau um sie wie um den archimedischen Punkt der liberalen Demokratie balzen. Sie selbst bleibt dabei ruhig. Studiert den Pfauentanz der vermeintlich mächtigen Männer um sie herum in Seelenruhe, wie eine Ornithologin.

Sie hat sie alle erlebt: Bush, Sarkozy, Berlusconi, Hollande, Putin. Sie röntgt deren Schwächen und lässt sie kommen. Bei Schulz hat sie auch gewartet. Der steht nun da und hat seine von ihm oft virtuos genutzte Bühne in Straßburg verloren. Er kann motzen und sentimentalisch mehr Gerechtigkeit fordern. Aber das wirkt lahm.

Wer Merkel in der vergangenen Woche als inoffizielle Führerin der freien Welt studiert hat, kann sich schwer vorstellen, dass die Mehrheit der Deutschen etwas wie Wechselstimmung spürt. Anders als vor drei Landtagswahlen gedacht, tritt die SPD nicht gegen eine „lame duck“ an, sondern gegen eine Ikone des Westens. 

Gut für die SPD: Sie muss zeigen, was sie draufhat. Ein wachstumsfeindlicher Linksdrift wirkt angesichts der von Merkel geforderten Stärke im globalen Wettkampf geradezu albern. Die Kanzlerin will weitermachen. Sie ist endlich da, wo sie stets sein wollte.

Dienstag, 30. Mai 2017

Deutschland rüstet auf... aber nur verbal...

von Thomas Heck...

Deutschland wurde von der USA angezählt, weil wir zu wenig für die Verteidigung ausgeben. Wie ertappte kleine Kinder springt die Regierung nun im Dreieck. Und beweist in ihrer Sprache, welch geistigen Kindes sie wirklich sind. Jeder Tag, der mit einem US-Präsidenten Trump beginnt, der Merkel & Co. nicht mehr ruhig schlafen lässt, ist ein Gewinn für Deutschland, welches in Fragen Sicherheitspolitik noch wird nachlegen müssen und nicht mal die eigenen Grenzen schützen kann.

Die Stellungnahmen der folgenden Gestalten sind jedenfalls nicht die Stellungnahmen einer befreundeten Nation, dass grenzt schon an Kriegsrhetorik. Besonders perfide: Martin Schulz mit dem Tenor "Wollt Ihr den totalen Krieg". Unglaublich.


Montag, 29. Mai 2017

Wer ist hier wirklich isoliert?

von Thomas Heck...

Noch verkünden die deutschen Medien unisono, dass Donald Trump, dass die USA in der Welt isoliert seien. Da warten wir doch zunächst mal ab. Ich bin mir da nicht so sicher. Donald Trump ist bei aller Kritik ein fairer Geschäftsmann, der die Grundsätze des Geschäftswesens, nämlich dass ein Geschäft nur gut ist, wenn es für beide Parteien gut ist, verstanden und verinnerlicht hat. Eine Sichtweise, die für uns Deutsche so vollkommen fremd ist, dass wir diese Binsenweisheiten gar nicht mehr verstehen.

Aus diesem Grunde reiben sich unsere bescheuerten Politiker und unsere noch bescheuerten Journalisten verwundert die Augen. In den Redaktionen, und das merkt man allen politischen Sendungen dieser Tage förmlich an, wird angestrengt nach Wegen gesucht, diesem Emporkömmling Trump die Leviten zu lesen. Bislang ist der Erfolg eher bescheiden, was auch die Beschränkheit der deutschen Politik noch mehr zum Ausdruck bringt, die mehr Probleme schafft denn löst. 


Auch die Unfähigkeit zu erkennen, dass Trump nicht mit normalen Maßstäben zu messen ist. Den kann man nicht für millionenfachen Zustrom von illegalen Einwanderern begeistern, weil Trump, anders als Merkel, eine simple Einnahmen- und Überschussrechnung macht und  schnell entscheidet. Trump hat dann das Thema schon längst abgehakt zu den Akten gelegt, genießt im Weißen Haus seine Cornflakes und wendet sich tags darauf den wirklich wichtigen Themen zu, während in Deutschland noch an Machbarkeitsstudien gefeilt wird, die Kirchen zu Wort kommen müssen und die Folgen für das Klima in den nächsten 20.000 Jahren bewertet werden müssen. 

Trump ist nicht isoliert. Trump macht Geschäfte mit denen, die Geschäfte machen wollen und mit denen ein wechselseitiger Nutzen besteht. So einfach ist das. Merkel dagegen ist meiner Einschätzung nach zunehmend isoliert. In Europa tragen weiß Gott nicht alle Staaten ihren desaströsen Flüchtlingskurs, Merkel und Deutschland ist auch nicht beliebt in Europa, dazu bedarf es keines Menschenopfers in Gestalt einer Sängerin beim European Song Contest, um das jedes Jahr wieder schmerzvoll erfahren zu müssen. Deutschland ist nicht geliebt, Deutschland wird ausgenutzt. Deutschland ist und bleibt der Zahlmeister in Europa und aufgrund des aktuellen Steueraufkommens können wir eigenartigerweise sogar ohne Schwierigkeiten zahlen. 

Doch lassen Sie mal die Wirtschaft nicht so florieren, lassen Sie externe Schocks auftreten. Deutschland ist dann gar nicht mehr so gut aufgestellt, wie es unsere Politik uns verkaufen will. Und das merkt der Bürger heute schon an schwindenden Altersvorsorgevermögen, steigenden Steuersätzen und wachsende Abgaben. Machen wir uns doch nichts vor. Wir leben schon lange von der der Substanz. 

Die Politik weiß das und zeigt anklagend auf den amerikanischen Präsidenten. Unsere Politik will, dass Trump scheitert, sie will, dass Trump isoliert ist, lenkt sie doch so von den kritischen Fragen ab, die hier sowieso keiner stellt.

Ist daher nicht, ganz ehrlich, eher Merkel isoliert? Merkels Aufforderungen an Europa sind schon in der Flüchtlingsfrage ungehört verhallt, die meisten Länder haben sich bislang erfolgreich gegen die quotale Aufnahme illegaler Einwanderer aus der ganzen Welt widersetzt und es bleibt zu hoffen, dass dieser Widerstand gegen Merkel nicht erlahmen wird, auch wenn der Preis sein wird, dass alle vermeintlichen Flüchtlinge in Deutschland bleiben.

Ich lehne mich dennoch entspannt zurück und warte mal die weitere Entwicklung ab. Warten wir doch erstmal ab, wie die Welt in 1 Jahr, in 2 Jahren oder später aussehen wird. Merkel wird scheitern und ich hoffe, ich werde das noch erleben.

Alles Nazis... auch in Cannes...

von Thomas Heck...

Wenn Diana Krüger in Cannes einen Preis als beste Darstellerin abräumt und diesen Preis den Opfern von Terror widmet, ist das an sich löblich. Weniger löblich ist, dass sich der Plot des Films "Aus dem Nichts" vom Regisseur Fatih Akin ausschließlich auf die NSU-Morde bezieht und den Islam mit dem heutigen Terror nicht in Verbindung bringen will. Dabei wäre dieses Thema wichtig gewesen, denn die Toten von heute werden ausschließlich von Muslimen ermordet. Dies setzt den Film den Verdacht aus, Stimmung in bestimmte Richtung zu machen, was, auch gegenüber den Opfern von heute, als schändlich anzusehen ist. Schade.


"Hey!", ruft Katja (Diane Kruger) der Frau zu, die gerade ihr Fahrrad vor dem Büro von Katjas türkischstämmigem Mann abgestellt hat. "Das musst du abschließen, das wird dir hier sonst geklaut." Sie komme gleich zurück, da wäre das nicht nötig, wehrt die Frau ab und verschwindet. 


Wer mit den Verbrechen des NSU vertraut ist - und auf die nimmt Fatih Akin in einer Einblendung zum Schluss explizit Bezug -, den erfasst sofort der Horror. Mit einer Nagelbombe, die mit einem Fahrrad vor einem türkischstämmigen Friseur platziert wurde, verübte der NSU 2004 seinen Anschlag in der Kölner Keupstraße.

Damals starb zum Glück niemand. Für seinen Wettbewerbsfilm "Aus dem Nichts " schreiben Akin und sein Co-Autor Hark Bohm die Geschichte nun um: Die Bombe, die die Frau zündet, tötet Katjas Mann und sechsjährigen Sohn. Auf diese persönliche Ebene heruntergebrochen, verbleibt "Aus dem Nichts" im Privaten und konzentriert sich ganz auf Katjas Kampf - erst für Gerechtigkeit, dann für Vergeltung.

Annäherung an die Hollywood-Strategie

Da ihr Mann Nuri (Numan Acar) wegen Drogenhandels im Gefängnis war, vermutet die Polizei erst eine Tat aus dem Milieu. Wie die Angehörigen der NSU-Opfer wird Katja deshalb bedrängt. Doch im Gegensatz zu Polizei, Verfassungsschutz und Medien, die in der Realität jahrelang einen rassistischen Hintergrund ausschlossen und die Mordserie als "Döner-Morde" verharmlosten, ist Katja sofort klar: "Das waren Nazis!" Bald sieht das auch die Polizei im Film so. Die Frau mit dem Fahrrad wird gefunden und ihr und ihrem Neonazi-Freund der Prozess gemacht.




Warum das so schnell erzählen? Warum den offenen und den strukturellen Rassismus, der die Aufklärung der NSU-Verbrechen unerträglich lang herausgezögert hat, außen vorlassen? Es ist eine von vielen problematischen Entscheidungen, die Akin in "Aus dem Nichts" trifft. Ein ums andere Mal nimmt er dem Stoff seine politische Dimension und Komplexität, nicht zuletzt auch mit der Besetzung von Diane Kruger in ihrer ersten deutschsprachigen Rolle.

Schauspielerisch überzeugt Kruger zwar hier: Sowohl die liebende Mutter als auch die Szenegängerin, die sich einst in einen Knacki verliebt hat, nimmt man ihr ab. Doch warum eine blonde Bio-Deutsche die Light-Version von dem durchleben lassen, was die türkisch- und griechischstämmigen Angehörigen der NSU-Opfer über Jahre hinweg ertragen mussten? Das erinnert zu sehr an die Hollywood-Strategie, sich über eine weiße Figur die Geschichten von people of color zu erschließen.

Womöglich muss man "Aus dem Nichts" besser als einen NSU-Film für ein internationales Publikum verstehen, das deutsche ist schließlich mit dem ARD-Dreiteiler "Mitten in Deutschland: NSU" und den Dokumentarfilmen "Der Kuaför aus der Keupstraße" und "Der NSU-Komplex" durchaus gut versorgt mit filmischen Aufarbeitungen des Skandals.

Gleichzeitig sieht "Aus dem Nichts" wie ein mittelprächtiger "Tatort" aus und erzählt den anschließenden Prozess um den Anschlag ähnlich uninspiriert wie ein TV-Krimi. Im letzten Drittel steht zwar plötzlich die Möglichkeit eines Genrewechsels im Raum: Katja schwelgt in Rachefantasien, wird sie zur Diane Unchained, die die Geschichte in ihrem Sinne umschreibt? Doch wie Akin diesen Teil und damit den Film abbindet, wirft noch einmal ganz andere Fragen danach auf, was er hier wirklich erzählen will.

Die internationalen Kolleginnen und Kollegen, die "Aus dem Nichts" bei der Pressevorführung am Freitagmorgen laut beklatschten, mögen ihn für einen Film über den NSU-Skandal halten. Als Deutsche kann man sich da nicht sicher sein.

Wer hat dieses Land so zerstört? Angela Merkel...

von Thomas Heck...

Dass einzelnen Personen der Zeitgeschichte in der Lage waren, Kriege auszulösen, ganze Völker zu beherrschen, andere Völker auszurotten und Kriege anzuzetteln ist doch keine besondere Erkenntnis. Adolf Hitler, Josef Stalin sind besonders perfide Beispiele, was passieren kann, wenn einzelnen Menschen zu viel Macht bekommen. 

Moderne Demokratien wissen um die Gefahr, die von einzelnen Menschen ausgehen kann und haben dies in ihrer Verfassung eingebaut. Über diverse Kontrollmechanismen, Machtbalancen und, ganz wichtig, über eine zeitliche Beschränkung der Macht. Die USA sind da ein gutes Beispiel. Der US-Präsident ist ein mächtiger Mann, über die wirtschaftliche Macht der USA, über die Macht, das Militär einzusetzen. Doch innenpolitisch muss er eine zarte Balance zwischen Senat und Repräsentantenhaus halten, schon an die Macht zu kommen, ist so einfach nicht. Ein an sich funktionierendes System, wo auch einer wie Trump US-Präsident werden konnte. 

Schauen wir dagegen nach Deutschland, mache ich mir zunehmend Sorgen. Denn das Kräftgleichgewicht ist, nicht zuletzt aufgrund klarer Bestrebungen der amtierenden Kanzlerin Merkel, komplett aus den Fugen geraten. Was sich unter dem System Kohl schon einmal abzeichnete, ich durch das System Merkel, FDJ-geschult, abgelöst worden und bis zur Perfektion gereift. Ein Meiungseinheitsbrei, eine regierungskonforme Presse, eine Staatskirche. Die Melange gereift zum Nachteil der Demokratie. Zum Nachteil der Freiheit.

Hinter Panzerglas sieht die Welt anders aus... sicherer...

Früher war die politische Welt in Deutschland noch in Ordnung. Links gab es die SPD. In der Mitte die FDP, rechts davon die CDU. Diverse Überlappungen und Verzahnungen zwischen den Parteien führten zu verschiedenen Koalition als Zweckehen, zeitlich begrenzt. Dennoch hatte der Bürger immer eine Wahl: Links, Konservativ oder die liberale Mitte, die ggf. als Mehrheitsbeschaffer für die großen Volksparteien diente. Weitere extremistische Parteien von Links oder von Rechts fanden keine nachhaltigen Mehrheiten und konnten weitestgehend vernachlässigt werden.

Durch die Umwelt- und Friedensdiskussion kamen die Linken dieser Republik, vom Terroristenanwalt über den Terroristen selbst bis hin zum friedens- und umweltbewegten Spinner zur linken Einheitsfront den Grünen zusammen. Friedensbewegt waren die nicht, es waren Revolutionäre Zellen, quasi der legale Ableger der RAF. Zumindest waren ALLE Grüne Anhänger kranker RAF-Phantasien. Eine Koalition mit dieser Chaotenpartei wäre ernsthaft keine Partei eingegangen, die Grünen selbst waren damals wie heute kaum politikfähig, warum Fundamentalopposition, lehnten den Rechtsstaat in seiner Form grundsätzlich ab.

Die Grünen fischten am linken Rand die Wähler der Kommunisten und insbesondere bei der SPD ab. Das Erstarken der CDU und die geistig-moralische Wende unter Kohl fiel in diese Zeit. Das System Kohl wurde aufgebaut und es hielt 16 Jahre, bis der Kanzler letztlich aus dem Amt getragen werden musste. In dessen Amtszeit fielen für Deutschland wichtige Richtungswechsel, positive, wie die deutsche Einheit, negative, wie die Umformung der EG zur Union und die Einführung des Euros.

Heute sieht die politische Landschaft viele komplizierter aus, was aber auch nur auf dem ersten Blick verschiedene politische Alternativen bietet. Denn auf Merkels Bestreben ist die CDU zu einer linken Partei verkommen, die alle Themen besetzt, die bislang den z.B. den Grünen vorbehalten waren. Eine Wahlalternative rechts der Mitte besteht faktisch nicht. Rechtsextreme Parteien spielen kaum eine Rolle, die AfD als neue wertekonservative Partei muss sich erst noch beweisen. 

Merkel hat es also geschafft, von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt, eine Einheitsfront der linken Parteien unter ihrer Führung aufzubauen. Parteiinterne Kritiker hat die FDJ-Fachkraft für Agitation bereits frühzeitig aus dem Wege geschafft, damit auch frisches Denken abgeschafft. Merkel steht für Alternativlosigkeit, sie bestimmt alleine den Kurs. Und sie handelt auch so. 

In der EU-Schuldenkrise hat sie Steuergelder in Griechenland versenkt und tut dies fortwährend heute noch. Nach der Tsunami-Katastrophe ließ die Physikerin perspektivisch die deutschen Kernkraftwerke staatsstreichartig enteignen und abschalten, ohne zuvor einen funktionierenden Strommix zur Verfügung zu haben. Die Zeche zahlt bis heute der Stromkunde über einen Steueranteil von nahezu 60% auf seine Stromrechnung. Und bisher hat Deutschland, was die Sicherheit und Stabilität der Stromversorgung anbelangt, weitestgehend Glück gehabt. 

Dann die Flüchtingskrise. Es ist mir bis heute absolut schleierhaft, wie Merkel es geschafft hat, nach Gutesherrenart, ohne Widerstand des Bundestags, des Bundesrats, der Länderparlamente, der Verfassungsgerichte des Bundes und der Länder, der Städte, Kommune und Gemeinden, die Grenzen per Dekret zu öffnen und unser Land mit dem Abschaum der Menschheit, Mörder und Vergewaltiger und darunter einige Flüchtlinge dauerhaft zu fluten. 

Merkel ist seit über 11 Jahren als Bundeskanzlerin im Amt und es steht zu befürchten, dass sie dieses Land als Bundeskanzlerin auch weiterhin in den Untergang führen wird. Ob mit Vorsatz und mit Dummheit ist dabei fast nebensächlich. Das Ergebnis zählt.

Weil es an politischen Alternativen fehlt. Ich merke es doch an mir selbst. Als alter CDU-Wähler würde mir eher die Hand abfaulen, als dass ich die SPD oder die Grünen wählen würde, gleiches gilt für die Linkspartei. Merkels CDU ist zur Zeit nicht wählbar, gleiches gilt für die Kriecher aus Bayern, die für den Machterhalt sogar mit dem Teufel paktieren würden.

Wir sollten also nicht mit Arroganz in Richtung USA schauen, wo die Gründer der Verfassung so viel Weitsicht bewiesen haben, dass sie die Amtszeit eines Präsidenten auf 4 Jahre beschränkt haben, mit einmaliger Möglichkeit der Wiederwahl. Ein insgesamt ziemlich ausgeklügeltes Wahlsystem. Kritisiert wird es eigentlich aus Europa nur, wenn der falsche Präsident an der Macht ist. Trump ist für die Politiker in Europa, auch für Merkel, eine Beleidigung. Ein Tritt in den eigenen Hintern, ein häßlicher Blick in den Spiegel, denn Trump zeigt in einem absoluten Kontrast die Unterschiede zum deutschen Berufspolitikertum, der nicht auf Erfahrungen in der Wirtschaft aufbaut, sondern auf Kenntnis der politischen Funktion, auf das Geschachere, was hierzulande Politik genannt wird, letztlich aber gut bezahlte Korruption ist.

Was wäre zu tun? Ich bin davon überzeugt, wir könnten alle politischen Probleme des Stillstands lösen, wenn die auch hierzulande die Amtszeit aller politischer Funktionen zeitlich auf maximal 8 Jahre begrenzt wäre. Argumente auf fehlende Kontinuität weise ich entschieden zurück, weil dies Koninuität uns lähmt und zu extremen und häßlichen Auswüchsen in der Politik führt, siehe Merkel. Wir brauchen politische Führer vom Schlage eines Trumps, unabhängig und nicht auf die nächste Wahl und den eigenen Machterhalt schielend. Der macht Sachen, die er richtig findet und die dem Interesse seines Landes dienen, America first... und das ist auch gut so.


Sonntag, 28. Mai 2017

Merkel setzt die Freundschaft mit den USA aufs Spiel...

von Thomas Heck...

Bundeskanzlerin Merkel hat in den letzten Jahren eigentlich nichts richtig gemacht. Flüchtlinge überfluten unsere Land, deutsche Steuergelder werden weltweit verschleudert, sichere Energieversorgung abgeschafft und jetzt noch das Bündnis mit den USA, dem Garant für Stabilität, Freiheit und Frieden in Europa. Angela "IM Erika" Merkel, Fachkraft für Agitation, hat ganze Arbeit geleistet.

Wenn Blicke töten könnten... Quelle: Facebook


Die letzten Tage in Taormina haben gezeigt: Das G7-Bündnis steckt in einer schweren Krise. Denn Europa hat tiefgreifende Differenzen mit den USA, was nicht nur an Trump liegt. Nun dämmert Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass sie ein Problem hat und beschwor den Zusammenhalt Europas, was schon in der Flüchtlingsfrage vollkommen gescheitert ist. “Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei, das habe ich in den letzten Tagen erlebt”, sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag bei einem gemeinsamen Bierzelt-Auftritt mit CSU-Chef Horst Seehofer in München. Zwar sprach sie den Namen nicht aus, dennoch ist eindeutig, dass sie damit auf US-Präsident Donald Trump anspielte.

Der hatte die Gruppe der sieben großen Industrienationen (G7) mit seinem Konfrontationskurs auf dem G7-Gipfel in eine schwere Krise gestürzt. Nur in letzter Minute konnte eine komplette diplomatische Katastrophe abgewendet werden. Trump hatte auf dem G7 Gipfel für einen Affront gesorgt, da er das Pariser Abkommen nicht anerkennen wollte, was sein gutes Recht ist. Der US-Präsident empfindet das Klimaabkommen als unfair und schädlich für die wirtschaftliche Entwicklung der USA. Er drohte sogar mit einem Ausstieg. Erst in der nächsten Woche will Trump darüber entscheiden, wie er auf Twitter ankündigte.

Während sich in der Handelspolitik ein Konsens mit den USA finden ließ, blockierte der US-Präsident konstruktive Lösungsvorschläge auch bei der Flüchtlingspolitik. Könnte man so sehen, könnte man aber auch von der Position von Trump sehen, ist doch der gefährliche Flüchtlingskurs Merkels nicht unumstritten und tötet und verletzt mittlerweile im Tagesrhythmus. 

Die G7-Staaten stehen somit uneinig vor der Welt. Aus diplomatischer Sicht ist diese Spaltung des Westens fatal - Länder wie Russland, das nach der Krim-Annektion im Jahr 2014 aus dem Staatenclub flog, könnten von dieser politischen Spaltung profitieren. Merkel forderte am Sonntag deshalb einen stärken Zusammenhalt in der EU: ”Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen.” Ich  höre immer "Wir". Bislang gibt es nur deutsche Alleingänge.

Natürlich tue man dies in Freundschaft zu den USA und Großbritannien und in guter Nachbarschaft, “wo immer das geht, auch mit Russland, auch mit anderen Ländern”, betonte die Kanzlerin. “Aber wir müssen wissen, wir müssen selber für unsere Zukunft kämpfen, als Europäer, für unser Schicksal.”


Es steht zu befürchten, dass Merkel es in der noch zu erwartenden nächsten Amtszeit schaffen wird, Deutschland von der Seite der USA zu entfernen. Ob es hierfür entsprechende Mehrheiten in Deutschland gibt, ist schwer einzuschätzen, besteht die deutsche Gesellschaft ja aus mehr, als aus willkommensbesoffenen und selbstmörderischen Gutmenschen oder religiösen Fanatikern auf Kirchentagen, die sich vor dem Konterfei eines judenhassenden Luthers einen von der Palme wedeln. Doch Merkel ist nicht bekannt dafür, auf Volkes Stimme zu hören. Ihr weiter so wird uns alle noch teuer zu stehen kommen.

Käßmann... vielleicht einfach mal die Fresse halten...

von Thomas Heck...

Nach der steilen These von Margot Käßmann zur Bestimmung von Nazis, wonach es deutschen Eltern und deutschen Großeltern bedarf, schreit es nach einer rechtlichen Klarstellung. Wir haben uns daher eng an die Nürnberger Gesetze gehalten und im Sinne Margot Käßmanns leicht angepasst. Ich jedoch weise daraufhin, dass die Einstufung Margot Käßmanns weit über die Nürnberger Gesetze der Nationalsozialisten hinausgehen. Es fehlt hier noch die deutsche Klarheit, vermutlich dem nächtlichen Rotweinkonsum der Protagonistin geschuldet.



Die Erste Verordnung zum Bundesbürgergesetz definierte, wer als „Nazi-Mischling“ Bundesbürger bleiben könne und wer als „Nazi“ davon ausgeschlossen sei:


  • Personen mit mindestens drei Nazi-Großeltern galten als (Voll-)„Nazi“.
  • Personen mit einem Nazi-Elternteil oder zwei Nazi-Großeltern galten als „Mischling ersten Grades“.
  • Personen mit einem Nazi-Großeltern-Teil wurden als „Mischling zweiten Grades“ eingestuft.
„Mischlinge ersten Grades“, die der Nazi-Kultusgemeinde angehörten oder mit einem Nazi verheiratet waren, wurden als „Nazis“ eingestuft. Für sie kam später der Begriff „Geltungsnazis“ auf. Alle anderen „Halbnazis“ und „Viertelnazis“ wurden amtlich als „Nazi-Mischlinge“ bezeichnet.

Zum Vergleich das Original:


Die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 definierte, wer als „jüdischer Mischling“ Reichsbürger bleiben könne und wer als „Jude“ davon ausgeschlossen sei:


  • Personen mit mindestens drei jüdischen Großeltern galten als (Voll-)„Jude“.
  • Personen mit einem jüdischen Elternteil oder zwei jüdischen Großeltern galten als „Mischling ersten Grades“.
  • Personen mit einem jüdischen Großeltern-Teil wurden als „Mischling zweiten Grades“ eingestuft.
„Mischlinge ersten Grades“, die der jüdischen Kultusgemeinde angehörten oder mit einem Juden verheiratet waren, wurden als „Juden“ eingestuft. Für sie kam später der Begriff „Geltungsjude“ auf. Alle anderen „Halbjuden“ und „Vierteljuden“ wurden amtlich als „jüdische Mischlinge“ bezeichnet.

Anmerkung:


Die Theologin Margot Käßmann erwägt nach heftiger Kritik an Teilen einer von ihr gehaltenen Rede auf dem Kirchentag in Berlin rechtliche Schritte. Sie beklagt eine falsche Darstellung ihrer Aussagen über die AfD in sozialen Netzwerken.


Es gebe Inhalte, die einfach gelöscht werden sollten, sagte die ehemalige hannoversche Landesbischöfin dem Evangelischen Pressedienst und berief sich auf einen kürzlich gehörten Experten. "Manche Inhalte sollte man demnach aber auch rechtlich verfolgen", sagte sie und ergänzte: "Das überlege ich mir in diesem Fall."

Käßmann hatte am Donnerstag in einer Bibelarbeit beim Kirchentag in Berlin die Forderung der AfD nach einer höheren Geburtenrate kritisiert. Sie sagte, diese entspreche dem "kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten": "Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern" - und setzte mit Blick auf die AfD nach: "Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht." 

"Du fühlst dich hilflos, weil du es nicht geraderücken kannst"

Im Kurznachrichtendienst Twitter wurden vielfach nur die beiden letzten Sätze ohne den Zusammenhang zum Arierparagrafen zitiert und dadurch der Eindruck erweckt, Käßmann habe quasi alle Bürger mit deutschen Ahnen zu Neonazis erklärt. Unter anderem stieg die kürzlich aus der CDU ausgetretene Politikerin Erika Steinbach in die Empörungswelle ein und postete ein Bild, auf dem von "linksfaschistischen Ergüssen" die Rede war.

Käßmann selbst nannte diese durch Falschdarstellung erweckte Unterstellung "lächerlich und absurd": "Dann gehörte ich ja selbst auch dazu." Sie habe zwar schon erlebt, dass Äußerungen von ihr entstellt oder aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben worden seien. "Die Erfahrung, dass etwas bewusst falsch dargestellt wird, mache ich aber zum ersten Mal", sagte Käßmann. Es mache zornig, und "du fühlst dich auch hilflos, weil du es nicht geraderücken kannst".


Käßmann selbst will nicht in 140 Zeichen kommunizieren

Die Zitate stammen aus einer Bibelarbeit Käßmanns beim Kirchentag, die sie in den folgenden Tagen auch noch bei "Kirchentagen auf dem Weg" in mitteldeutschen Städten gehalten hatte. Die Empörungswelle bei Twitter folgte aber erst am Samstag - an dem Tag, an dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei dem Protestantentreffen vor den Folgen von Fake News im Netz warnte und von einer "Zersetzung der Demokratie" sprach.

"In einer Demokratie ist es wichtig, dass jeder sich eine Meinung bildet", sagte Käßmann. Das könne anstrengend sein, "weil du dafür alle Fakten recherchieren musst". Wenn die Bereitschaft zu dieser Information nicht da sei, sei das eine Gefahr für die Gesellschaft. "Da hat Bundespräsident Steinmeier mit seiner Aussage auf dem Kirchentag Recht", sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Käßmann selbst hat keinen Twitter-Account und will sich auch keinen zulegen. Sie wolle nicht nur in 140 Zeichen kommunizieren, sagte sie.

Mal eben einen Mord gestehen...

von Thomas Heck...

Was tun Menschen nicht alles, um in Deutschland leben zu können? Und wenn man in Deutschland angekommen ist, will man gefälligst auch bleiben. Egal was es kostet. Wir sind gekommen um zu bleiben, wir gehen nicht mehr weg. Dafür gesteht man schon mal einen Mord. Was mich verwundert, ist die juristische Genialität, die diese "Flüchtlinge" an den Tag legen. Man kann dagegen eher die fachliche Unterstützung geneigter und findiger Anwälte vermuten, die Migranten diesen Floh ins Ohr setzen. Zum Schaden der gesamten Gesellschaft.



Mit Selbstbezichtigungen und Geständnissen schwerer Straftaten in ihrer Heimat bis hin zum Mord versucht eine wachsende Zahl von Flüchtlingen in Hessen, einen zusätzlichen Schutz vor Abschiebung zu erreichen.

"Wenn die Todesstrafe droht, ist das schließlich ein Grund, nicht abzuschieben“, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Nadia Niesen. Zuvor hatten die "Bild“-Zeitung darüber berichtet. 

Etwa seit November 2016 sei die Zahl der Flüchtlinge gestiegen, die in ihrem Asylverfahren schwere Straftaten gestehen. "Allein bei der politischen Abteilung gibt es derzeit mehr als 60 Fälle, dazu noch einige allgemeine“, sagte Niesen über die Fälle in Hessen. 



"Eher oberflächliche Schilderungen“

Bei jedem derartigen Geständnis müsse wegen des Verdachts einer schweren Straftat ermittelt werden. Erschwerend komme hinzu, dass die meisten der angeblichen Straftäter nur "eher oberflächliche Schilderungen“ machten. Meist werden Niesen zufolge politische Straftaten eingeräumt. So habe ein Flüchtling berichtet, er sei von Taliban verschleppt worden und habe einen seiner Bewacher bei der Flucht getötet. In einem anderen Fall habe ein Flüchtling erklärt, er habe als Heranwachsender einen Raubmord begangen.

Europa: Gut, dass Trump genau jetzt regiert

von Thomas Heck...

Europa braucht Trump so nötig, wie nie zuvor.  Für seine Gegner eine gewagte These, für mich nach dem G7-Gipfel schlichtweg knallharte Wahrheit. Und die einfache Erkenntnis, dass Europa auf Themen setzt, die entweder sehr viel Geld kosten (Flüchtlinge, Klima) oder in der restlichen Welt keinen interessieren (Flüchtlinge, Klima).

Und Deutschland blutet in diesen beiden Fragen besonders stark. Durch die Merkelsche Flüchtlingepolitik = massenhaft und ungehemmte Migration von illegalen Einwanderen, gewaltbereiten Nafris, Vergewaltigern, IS-Terroristen und einigen Flüchtlingen als wirkliche Schutzbedrüftige, landen die im Mittelmeer von Schlepper-NGO's "zwangsgeretteten" Menschen letztlich in Deutschland und werden hier vermutlich dauerhaft alimentiert und können hier finanziell abgesichert ihrem schändlichen Tun nachgehen. Der Blick in die Gazetten zeigt täglich die Folgen dieser Einwanderungspolitik, mit der Krimininalität, Gewalt gegen die Bürger, sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder, Antisemitismus.

Der Widerstand dagegen wird vom Staat, von den weitestgehend gleichgeschalteten Medien, von den Kirchen und von regierungstreuen NGO's kriminalisiert und in der äußerst rechten Ecke der Gesellschaft verortet, die Meinunsgfreiheit dafür aufs Spiel gesetzt, Gesetze und die Verfassung gebrochen. Die Luft für diejenigen in der Gesellschaft, die nicht diesen Wahnsinn weiterbetreiben wollen wird immer dünner.

An dieser Stelle kommt mit Trump ein wohltuend anderer Politikertypus daher, polternd zugegeben, nicht immer diplomatisch, aber direkt und ehrlich. Trump zeigt der herrschenden Politik in Europa ihre Grenzen. Trump zeigt auch im direkten Vergleich, wie weit die Unfreiheit in Europa fortgeschritten ist. Die Politik und die Medien zeigen dadurch, dass sie unter Druck stehen, weil die ihre Macht angegriffen sehen. Und sie verkennen, wie abhängig wir von den USA sind, wie wichtig für das schwache Europa das militärische Bündnis mit den USA ist. 

Mit diesem G-7-Gipfel beendet Trump entgültig die Klima- und die Refugees-Welcome-Hysterie Europas und Merkels feuchte Träume. Er zeigt klare Kante gegen Russland und führt die ihm vorgeworfene Nähe zu Russland ad absurdum. Er sichert Polen zu, dass die US-Streitkräfte in Polen bleiben, so lange das nötig und gewünscht ist. 

Das Abschlussdokument zeigt den Unterschied zwischen G 7 unter Obama und unter Trump. Statt 30 Seiten linkes und ökologisches Geschwafel wie unter Obama, hat das Abschlussdokument 6 Seiten die von ganz konkreten Massnahmen spricht. Trump macht einen kurzen Prozess mit dem linken Pack, die Welt ist ein kleines Stückchen besser geworden. 

Die Welt sieht das naturgemäß anders:


Donald Trump sprengt den G-7-Gipfel: Es wird gerungen und gerungen, heraus kommt nur ein mageres Kommuniqué. Denn der US-Präsident blockiert bei Fragen über Klimaschutz, Handel und Flüchtlinge. 

Der G-7-Gipfel der großen westlichen Industriestaaten auf Sizilien droht in einem Fiasko zu enden - wegen der Blockade des US-Präsidenten Donald Trump. Aufgrund dieser Differenzen wurde schon im Vorfeld nur eine kurze Abschlusserklärung erwartet.

Uneinigkeit herrscht über die großen Themen Freihandel, Klimaschutz und Flüchtlingskrise. Die Verhandlungen über Nacht gestalteten sich extrem schwierig, obwohl nur um einen Minimalkonsens gerungen wurde. 

Die Differenzen in der Klimapolitik konnten gar nicht überbrückt werden. In der Abschlusserklärung werde deutlich gemacht, dass sich die USA im Gegensatz zu den sechs anderen Ländern nicht klar zum Pariser Klimaabkommen bekennen wollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Regierungschefs der G-7-Staaten hatten bei dem Treffen darauf gedrungen, dass die USA an ihrer Verpflichtung festhalten, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Merkel nannte die Klima-Ergebnisse zum Abschluss "sehr unzufriedenstellend". (So redet nur Merkel)




Trump stellte den Kampf gegen den Terrorismus als das wichtigste Thema des G7-Gipfels dar. Bei den Diskussionen gehe es um viele sehr wichtige Themen, schrieb Trump am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter. „Der Terrorismus steht ganz oben auf der Liste.“ Die Europäer halten hingegen den Klimaschutz und die Migration für die dringendsten Anliegen.

Trump blockiert und kritisiert

Im Streit über Freihandel hielt der US-Präsident an seinem Abschottungskurs fest und kritisierte die Deutschen dafür, dass sie zwar viel an die USA verkaufen, aber weniger kauften. Schon in den vorbereitenden Gesprächen der Finanzminister war eine sonst übliche Erklärung der G 7, gegen Protektionismus eintreten zu wollen, am Widerstand der USA gescheitert.

In der Flüchtlingspolitik verhinderte Trump einen umfassenden Plan zur Bewältigung der Krise. Damit brüskierte er Gastgeber Italien. Im Abschlusskommuniqué wird nun auf Forderung der USA nur ein kurzer Passus zu Flüchtlingen aufgenommen, der Sicherheitsfragen hervorhebt. „Wir bestätigen die souveränen Rechte der Staaten, ihre Grenzen zu kontrollieren und klare Grenzen für die Zuwanderung zu setzen“, heißt es in dem Entwurf.

Eigentlich hatte Gastgeber Italien eine gemeinsame Erklärung zu den positiven Aspekten der Zuwanderung und einer besseren Bewältigung der Flüchtlingskrise verabschieden wollen. Dabei sollte es auch um legale Migration gehen. Doch hatten die US-Unterhändler das Vorhaben in den letzten Sitzungen zuerst Ende April und dann bei einem ungewöhnlichen Krisentreffen der „Sherpas“ Mitte des Monats endgültig blockiert.



„Der USA sagen, wo die rote Linie ist“

„Ich habe noch nie einen solchen Gipfel erlebt“, sagte die Vertreterin einer Entwicklungsorganisation. Mit Hinweis auf die Blockadehaltung der USA sagte sie: „Die anderen Länder müssen aber auch mal sagen, wo die rote Linie ist.“

Die G 7 sei ein Forum für kollektive Entscheidungen, sagte ein Vertreter von Oxfam. „Der Ansatz der USA, dass die anderen ihre Haltung akzeptieren müssen oder dass sonst nichts möglich ist, schafft kein Vertrauen.“ Diese Haltung untergrabe, wie die G 7 arbeite und auch funktionieren müsse.

Das Thema Flüchtlinge spielt am zweiten Gipfeltag noch mal eine größere Rolle, da Vertreter mehrerer afrikanischer Länder zu dem Treffen dazustoßen. Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni möchte dann über Migration und den Kampf gegen Hungersnöte reden. Entwicklungsorganisationen forderten, dass die G 7 zum Ende des Gipfels neue Zusagen für den UN-Hilfsappell über 6,9 Milliarden Dollar macht. Bisher liegen erst Zusagen über 30 Prozent vor.

Die Amerikaner sahen im Gegensatz zu den Europäern den Gipfel in einem positivem Licht: „Der Präsident möchte, dass Ihr alle wisst, dass die Treffen im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich gut laufen“, sagte Trumps Berater Gary Cohn über die Gespräche des US-Präsidenten mit den anderen Staats- und Regierungschefs der G 7 vor Journalisten.

Samstag, 27. Mai 2017

Bei Fastenden kann sich eine gewisse Reizbarkeit einstellen...

von Thomas Heck...

Bei Fastenden kann sich eine gewissen Reizbarkeit einstellen. So bringt es die Berliner Polizeiführung ihren Truppen auf den Straßen bei. Dies kann sich in Massakern, Amokfahrten durch Fußgängerzonen, Gruppenvergewaltigungen und simplen Messerstecherereien äußern, was alles schon mal passieren kann, wenn es dem Muselmann zwischen den Beinen zwickt, denn nichts ist schlimmer, als eine juckenden Stelle, die man nicht kratzen kann.

Zum vierten Mal jähren sich diese "interkulturellen Tipps" und das scheint auch wichtig zu sein, denn die Reaktion des fastenden Muselmanen ist doch von anderer Qualität, als die des fastenden Mönchs. Ob man das wissen muss, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich weiß jedenfalls, dass eine Islamisierung Europas nicht stattfindet, wer das leugnet, kann dann schon mal die Bekanntschaft mit der "Qualität der Reaktion des Muslim" rechnen, worauf niemand wirklich scharf ist.


Die Berliner Polizeiführung versucht, ihre Beamten für das richtige Verhalten im muslimischen Fastenmonat Ramadan zu sensibilisieren. Einen entsprechenden dreiseitigen Brief hat die Zentralstelle für Prävention des Landeskriminalamtes über das Intranet der Behörde verschickt. Darin unterrichtet sie ihre Polizisten darüber, dass an diesem Sonnabend der Fastenmonat beginnt. Und sie gibt Verhaltenstipps zu diesem Anlass.


„Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte in Berlin ist täglich mit unterschiedlichen Gruppen, Nationalitäten und Milieus befasst“, heißt es in dem Schreiben. Der Migrationsanteil in der Berliner Bevölkerung betrage 31,4 Prozent. „Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, helfen das Bewusstsein und die Sensibilität für kulturelle, sprachliche oder religiöse Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten.“



"Bei Fastenden kann sich eine gewisse Reizbarkeit einstellen"

Die Autorin des Schreibens aus der Zentralstelle verweist unter anderem darauf, dass praktizierende erwachsene Muslime im Ramadan vom Anbruch der Morgendämmerung bis zum Einbruch der Nacht nichts essen und trinken. In den meisten Fällen wirke sich die Fastenzeit „nicht auf unser polizeiliches Handeln aus, jedoch können folgende Hinweise hilfreich sein“.

Die Polizisten werden nun darauf hingewiesen, dass sich bei Fastenden „eine gewisse Reizbarkeit“ einstellen könne. „Die Erwägung und gegebenenfalls das Ansprechen der Fastenzeit kann Situationen positiv beeinflussen.“

Die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne im Rahmen von polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen ursächlich „für eine gewisse Aufgebrachtheit oder gar einen Schwächeanfall“ sein.

Die Fastenzeit könne das Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften zusätzlich erhöhen. Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens ab 25. Juni könne es zu Ansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. „Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.“ Das heißt übersetzt: Die Beamten sind angehalten, Parkverstöße weniger scharf zu ahnden.


„Eine andere Qualität“

Zu guter Letzt wird den Beamten geraten: „Sowohl zu Beginn des Ramadans als auch zum Fest des Fastenbrechens kann man ein frohes oder auch schönes Fest wünschen.“

Nach Angaben der Polizei gibt es keine ähnlichen Verhaltenstipps für den Umgang mit Angehörigen anderer Religionen – etwa Christen in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag.

Die Verhaltenstipps für den Umgang mit Muslimen gibt es bereits im vierten Jahr. Es gehe um den Transfer von interkultureller Kompetenz, um auf Augenhöhe mit unterschiedlichen Gesprächspartnern fit zu sein, sagt Polizeisprecher Winfrid Wenzel. „Jeder Mensch, egal welcher Religion und Sozialisation, der zu wenig isst und trinkt, hat eine gewisse Reizbarkeit“, so Wenzel. Ein solcher Hinweis könne Schlüssel sein für Verständnis. „Die Qualität des islamischen ist eine andere als die des christlichen Fastens. Auf einen Mann, der vielleicht gereizt ist, kann ich als Polizeibeamter anders zugehen, wenn ich das weiß.“

Ramadan: Zu Risiken und Nebenwirkungen...

von Thomas Heck...

Wer zu Ramadan noch über spezielle Regeln informiert werden muss und seinen örtlichen Iman oder die IS-Führungskraft nicht erreichen kann, dem sei geholfen. Der Bundesvereinigung der deutschen Deutschen Apothekerverbände gibt Hilfestellung und weist besorgt darauf hin, dass auch Muslime ihre Pillchen und Wässerchen weiter nehmen sollten. Ob das auch auf die Halal-Version von Klosterfrau Melissengeist zutrifft, war nicht rauszufinden.

Vielleicht sollten die Apotheker ihre Hinweise zu Ramadan noch etwas erweitern. Töte keine Menschen zu Ramadan. Töte gar keine Menschen. Für Medikamente, die Schweine-Gelatine oder Alkohol enthalten, gibt es schon Alternativen... Denn zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Iman, Ihre IS-Führungskraft, Ihren Arzt oder Apotheker.



Muslime sollten während des Ramadans nicht unbedacht auf die Einnahme ihrer Medikamente verzichten. Häufig sind Risiken durch eine Anpassung der Dosis vermeidbar. „Wer dauerhaft zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt oder Apotheker eine individuelle Lösung finden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. So ist es bei einigen Krankheiten möglich, die Medikamente ausnahmsweise nachts einzunehmen oder auf einen Arzneistoff auszuweichen, der seltener eingenommen werden muss. 


Diabetiker sollten sich unbedingt dazu beraten lassen, wie sie ihre Medikamenteneinnahme auf die geänderten Zeiten der Nahrungsaufnahme abstimmen. Dazu gehört, dass sie mehrmals täglich die Blutzuckerwerte kontrollieren und auf die Symptome einer Über- bzw. Unterzuckerung achten. In Notfallsituationen erlaubt der Koran, das Fasten zu unterbrechen: Diabetiker sollten immer Traubenzucker dabei haben, um Unterzuckerungen beheben zu können.  

Die Verbote des Korans gelten nicht für alle Arzneiformen gleichermaßen: Die Anwendung von Dosiersprays oder Pulverinhalatoren gegen Asthma oder andere Lungenkrankheiten verstößt nicht gegen die Fastenregeln und ist deshalb auch während des Ramadans erlaubt. Auch Salben und Augentropfen werden als zulässig angesehen, nicht aber Nasentropfen oder Zäpfchen. 

Der Fastenmonat beginnt am 27. Mai und endet am 24. Juni. Kranke Muslime müssen nach den religiösen Vorschriften des Korans nicht fasten. Viele möchten dies aber trotzdem tun.

Besser ein Islamist als gar kein Glaube...

von Thomas Heck...

Was nach islamistischen Anschlägen haften bleibt, ist neben dem Blut der Opfer, in letzter Zeit auch das Blut von Kindern, die bittere Erkenntnis, dass selbst der radikalste Islam Rückendeckung von den Kirchen erhält, beginnend bei den Kardinälen und Bischöfen über die Gläubigen bis hin zu Politikern vermeintlich christlicher Parteien. 

Die Anschläge können noch so blutig sein, die Opfer noch so zahlreich, es findet sich immer eine Margot Käßmann, eine Kardinal Marx, ein Bedford-Strom oder ein Berliner Landesbischof Markus Dröge, die helfend dem Islam in die Bresche springen, erklären und relativieren. Und das werden schon mal kritische Muslime selbst zu Nazis erklärt, man will sich die Deutungshoheit für den "an sich friedlichen Islam" nicht nehmen lassen.

Man gewinnt den Eindruck, die Kirchenoberen in ihrer Not auf der Suche nach den letzten Gläubigen akzeptieren den blutverschmierten Islamisten-Mörder als einen von ihnen, der ihnen insgesamt lieber ist, als die, die keinerlei Glauben haben. Besser als ein Islamist mit Blut an den Händen, als gar kein Glaube, lautet die Devise. So leichtes Spiel mit der Eroberung eines Lebensraums hat der Islam in seiner langen und blutigen Geschichte wohl noch nie gehabt. Wir sind leichte Beute.

Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man Verlautbarungen der Politik hört: Finanzminister Schäuble meint, wir sollen Menschlichkeit vom Islam lernen, Innenminister die Misere sagt, der Islam ist der Kitt, den unsere gespaltete Gesellschaft benötigt. Wir sind sowas von leichte Beute.



Es brauchte wohl einen Muslim, um die Christen von einer ihrer beliebtesten Relativierungen abzubringen. Nur ein Anhänger des Islam hat offenbar genug Überzeugungskraft, um Protestanten klarzumachen, dass sie bei Debatten über muslimische Gewalt nicht immer sofort auf Gräuel in der eigenen Geschichte verweisen sollten. Diesen Verweis gab es auch jetzt wieder, als auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin über die Gewaltaffinität des Islam diskutiert wurde. Da wurde aus dem Publikum in der Sophienkirche alsbald auch an Schandtaten von Protestanten und Katholiken erinnert.

Heftig zurückgewiesen aber wurde dies von dem Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi. Für Muslime könne an der christlichen Gewaltgeschichte „nur der heutige Umgang mit dieser Vergangenheit“ interessant sein, sagte Ourghi und meinte damit die selbstkritische Auseinandersetzung der Christen mit ihrer Geschichte. Diese Selbstkritik aber fehle im Islam. 

Deshalb hätten Reformmuslime überhaupt nichts davon, wenn dem islamischen Schrecken immer der christliche an die Seite gestellt werde. „Sie helfen uns nicht mit diesem Vergleich“, rief Ourghi ins Publikum – und erhielt großen Beifall. Das Thema dürfte fürs Erste abgeräumt sein. Dies war jedoch nicht die einzige Debattenveränderung auf einem Kirchentag bei diesem Thema. Neu war vielmehr auch und vor allem, wie vehement und unverhüllt vielerlei Defizite des Islam angesprochen wurden – und zwar in einer Debatte unter Muslimen. 

„Das radikale Böse“ diagnostizierte Ourghi in seiner Religion. Ourghi sprach von „Herrschsucht und Zerstörungslust“ unter Muslimen. Ein „kollektives Verdrängen“ sei es „zu behaupten, der Islam habe nichts mit Gewalt zu tun“. Und in deutschen Moscheen, so Ourghi weiter, werde gegenüber Kindern und Jugendlichen eine „Pädagogik der Unterwerfung“ praktiziert, die der „Vorradikalisierung“ diene.

Frontal attackiert war damit der größte deutsche Moscheeverband, die vom türkischen Staat abhängige Ditib, deren Generalsekretär Bekir Alboga ebenfalls anwesend war. Alboga versuchte mit einer Strategie zu kontern, mit der er bisher meist erfolgreich war. Nämlich damit, dass er Ourghis Vorwürfe als „unwissenschaftlich“ abtat und auf angeblich freundliche Traditionen des Islam verwies, von denen es doch mehr als genug gebe. Und in Deutschland, so Alboga weiter, achte Ditib strikt auf Treue zum Grundgesetz. Im Übrigen sei es gefährlich, den Islam „schlecht darzustellen“. Denn das würde „die Islamophobie stärken“. 

Aber dieses Mal verfing Albogas Strategie nicht. Waren er und andere Ditib-Vertreter auf früheren Kirchentagen meist als Gesprächspartner im christlich-muslimischen Dialog eher geschont worden, so geriet Alboga dieses Mal zusehends auf die Anklagebank. Scharf setzte ihm Ourghi zu („Sie haben offenbar keine Ahnung von dem, was in Ihrem Verband passiert“), und auf Distanz zu Ditib ging auch Nushin Atmaca als Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes. Hinzu kamen so sachliche wie beharrliche Nachfragen des kundigen Moderators Friedmann Eißler von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.

So beschrieb Eißler, nachdem Alboga die Propagierung der Scharia als zivilrechtlicher Verhaltensvorschrift weit von sich gewiesen hatte, ein Büchlein, das auf Ditib-Büchertischen ausliege. Detailliert, so Eißler, würden darin Scharia-Regeln dargestellt, nach denen muslimische Frauen über ihre Heirat keineswegs selbst bestimmen dürften, sondern dazu erst die Erlaubnis einiger Verwandter einholen müssten. 

Alboga antwortete, es sei nicht verboten, alte Texte neu zu drucken, schließlich werde „auch die Bibel mit ihrer Gewaltverherrlichung nachgedruckt“. Was Eißler anspreche, seien Klischees. „Weg mit diesen Schablonen“, rief Alboga. Darauf Eißler: „Schablonen habe ich jetzt bei Ihnen gehört.“ Starker Beifall für Eißler.



Früher war harte Islam-Kritik hier verpönt

Dieser Publikumszuspruch ist insofern bemerkenswert, als Besucher früherer Kirchentage es gar nicht gern hörten, wenn muslimische Verbandsvertreter auf den Veranstaltungspodien hart kritisiert wurden. Gegeben hat es solche Kritik durchaus. Denn höhere Amtsträger der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) äußern sich anders als viele Katholiken schon seit Längerem unverdruckst über Missstände im Islam. 

Aber als 2007 der damalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber auf dem Kirchentag in Köln den Zentralrat der Muslime mit der katastrophalen Menschenrechtslage in vielen islamischen Ländern konfrontierte, ging das vielen Protestanten im Publikum deutlich zu weit.

Jetzt aber werden solche Hinweise von der großen Mehrheit unterstützt. Dazu wird beigetragen haben, dass die Nähe der Ditib zum türkischen Staat seit der Entdemokratisierungspolitik von Präsident Erdogan auch den Protestanten immer suspekter wird. Mit ironischem Grinsen jedenfalls wurde in Berlin aufgenommen, wie Alboga die Türkei zum Musterland islamischen Reformstrebens auszurufen versuchte. 

Schon unter Atatürk, so Alboga, sei ja in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts die Trennung von Kirche und Staat vollzogen worden. Eißler aber fragte, warum Alboga denn dann heute, wo Erdogan die Türkei zu islamisieren versuche, „kein Fundamentaloppositioneller“ sei. Das ließ Alboga unbeantwortet. Was freilich dazu führte, dass die Türkei in dieser Runde eben nicht als Vorbild bei der Reform des Islam herangezogen wurde.

Martin Luther jedoch wurde auch nicht zum Vorbild. Zwar lautete der Titel der Veranstaltung „Braucht der Islam eine Reformation?“. Recht schnell aber bestand Einigkeit, dass dabei wohl kaum an das zu denken ist, was vor 500 Jahren in der lateinischen Christenheit mit Luthers Thesenveröffentlichung begann. Schon weil die lutherische Reformation ja per se auch nicht freiheitlich-demokratisch und gewaltfrei war. 

Aber auch deshalb, das zeigte Nushin Atmaca, weil der Islam ganz anders strukturiert ist als damals der Katholizismus und weil zudem Luther eine Rückkehr zu den Wurzeln propagierte, die im Islam hoch problematisch sein kann. Denn auch Salafisten und andere Radikale erklären den heutigen Islam für deformiert und degeneriert, weshalb er unbedingt ganz streng an Mohammed ausgerichtet werden müsse. Das kann niemand wollen.

Stattdessen müsse man sich im Islam, so Ourghi, endlich „vom dogmatischen Prophetenbild lösen“ und dabei vor allem darauf beharren, dass die oft brutalen Koran-Aussagen über Mohammeds Zeit als Feldherr und Politiker „für keine Zeit“ mehr gültig sein könnten. 

Weiterhin müssten die wissenschaftlichen und pluralistischen Traditionen des Islam nicht einfach genannt, sondern gewürdigt und ernst genommen werden. Aber so, „dass man sich nicht an den alten Zeiten orientiert“. Vielmehr müsse man die Vernunftstraditionen des Islam mit der europäischen Aufklärung und Moderne verbinden. „Es geht um den Gebrauch der Vernunft gegen den Geist der Fremdbestimmung“, sagte Ourghi und stellte an den Anfang jeder Reform die Selbstkritik. Dafür hat der Kirchentag den Muslimen ein Podium gegeben.

Freitag, 26. Mai 2017

Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern = NAZI...

von Thomas Heck...


Ich zitiere ja recht selten aus dem Neuen Deutschland, obwohl ich dieses Mistblatt schon aus beruflichen Gründen regelmäßig überfliege. Und wenn ich da noch etwas über Margot Käßmann, die klerikale Schnapsdrossel lese, bleibt man doch dabei. Auch in der Hoffnung, von der außer Hetzereien etwas Konstruktives mitnehmen zu können. Doch Alkohol und Glauben waren schon unter den Mönchen eine gewagte Kombination. Außer Suffmonologen ist daher auch bei Margot Käßmann nichts zu erwarten. Den Vogel hat sie jetzt beim Kirchentag in Berlin abgeschossen, als Sie folgendes unter dem Beifall der "Gläubigen" zum besten gab. Verstand versoffen,  kann man nur diagnostizieren.




"Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht" - das muss man sich zunächst einmal auf der Zunge zergehen lassen, bevor mal eigentlich sofort Strafanzeige erstatten sollten. Was für eine Beleidigung, was für eine Hetzerei. Und das von einer häßlichen Kirchenfrau. Ich frage mich, was mich allerdings mehr erschreckt. Das Geseiere der besoffenen Käßmann oder das tosende Gejubel der "Gläubigen", die mit gleicher Inbrunst auch "Heil Hitler" geschrieen hätten. Manches ändert sich nämlich in Deutschland nie: Die Hetze gegen Andersdenkende.

Ich sehe hier die Strafbarkeit nach §130 StGB Volksverhetzung gegeben.

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Käßmann attackiert auf Kirchentag AfD scharf

Ehemalige EKD-Vorsitzende: Forderung nach höherer Geburtenrate »Einheimischer« entspreche »kleinem Arierparagrafen der Nationalsozialisten«

Die ehemalige EKD-Vorsitzende Ma...
Die ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann
Berlin. Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat in einer Bibelarbeit auf dem Kirchentag in Berlin die AfD angegriffen. Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der »einheimischen« Bevölkerung entspreche dem »kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten«, sagte Käßmann am Donnerstagmorgen. »Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: 'Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht'«, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.
Sie man damit auch Bezug auf eine Forderung der AfD in Sachsen-Anhalt, die eine Erhöhung der Geburtenquote als Staatsziel im Grundgesetz verankern wollte. Außerdem forderte die Partei in einem Papier eine »familienpolitische Kehrtwende« und will sich auf die Förderung »normaler Familen« konzentrieren, in einem Begleittext war von »verlogenen« Begriffen wie Regenbogen- oder Patchwork-Familien die Rede
Käßmann verwies darauf, dass selbst sie als mehrfache Großmutter bereits türkischstämmige Mitschüler gehabt habe. Diese seien mittlerweile deutsche Eltern von deutschen Kindern.
Die evangelische Theologin nahm den Bibeltext aus dem Lukas-Evangelium über den Besuch der mit Jesus schwangeren Maria bei der mit Johannes dem Täufer schwangeren Elisabeth auch als Beleg für den Wandel der Rolle der Frau. »In nur einem einzigen biblischen Kapitel gibt es hier zwei Reden von Frauen! Das ist mehr, als mancher Theologenkongress heute zu bieten hat«, rief Käßmann aus. Marias Rede über den Sturz der Mächtigen und die Erhöhung der Niedrigen sei geradezu ein »Revolutionslied«.
Sie halte Frauen allerdings nicht für die besseren Menschen, sagte Käßmann. Das machten die »Hetztiraden von Alice Weidel oder Marine le Pen« deutlich. Sie rief Männer und Frauen gleichermaßen auf, »widerständig zu sein gegen Rassismus, Sexismus, Hetze gegenüber den Schwachen«.
Den christlichen Glauben nannte die ehemalige Bischöfin von Hannover eine »Ermutigung zum Handeln in der Welt«. Wer danach lebe, könne sich »nicht hineinschläfern lassen in die Verantwortungslosigkeit«, äußerte sich Käßmann überzeugt.
Wegen des großen Publikumsandrangs war Käßmanns Bibelarbeit kurzfristig in eine größere Messehalle verlegt worden. Der 5.000 Menschen fassende »CityCube« war bis auf den letzten Platz besetzt. epd/nd